In den vergangenen fünf Jahren haben wir als SPD‑Fraktion in Leun engagiert gearbeitet. Häufig wurden wir dabei von politischen Mitbewerbern als „Verhinderungspartei“ bezeichnet. Das folgende Beispiel zeigt jedoch, dass unsere gründliche und sorgfältige Vorgehensweise richtig war.
In der letzten Legislaturperiode empfahl die Verwaltung den Investor F. für mehrere Projekte in der Stadt Leun. Nach intensiven Überlegungen und Recherchen haben wir gemeinsam mit der damaligen Listenverbindung aus FWG, Grünen und SPD diese vermeintlichen „Chancen“ der Stadtentwicklung abgelehnt. Dafür mussten wir viel Kritik einstecken.
Heute zeigt sich, dass diese Entscheidung richtig war. Wie aktuelle Presseberichte belegen, ist eine der Firmen des Investors inzwischen insolvent. Über diese Firma wurden verschiedene Projekte – etwa in Löhnberg und in Lich (Kreis Gießen) – abgewickelt, die nun nicht fertiggestellt werden können.
Den betroffenen Kommunen entstehen dadurch Millionenschäden, die nun durch zusätzliche Belastungen der Bürgerinnen und Bürger ausgeglichen werden sollen. In Leun konnte ein solcher Schaden durch die klare Absage der damaligen Listenverbindung glücklicherweise verhindert werden.
Auch das aktuelle Verhalten des Investors gegenüber den betroffenen Kommunen spricht für sich. Eine einvernehmliche Lösung ist nicht in Sicht.
Dieses Beispiel zeigt, dass politische Arbeit mit Weitblick und Nachhaltigkeit sich am Ende auszahlt. Wären die damals diskutierten Projekte – das Wohngebiet „Am Herrenacker“ oder die beiden Solarparks „Herrenacker“ und „Südlich Langenloh“ – wie von anderen Fraktionen gewünscht einfach durchgewunken worden, müssten die Leuner Bürgerinnen und Bürger heute möglicherweise ähnlich zur Kasse gebeten werden wie in Löhnberg oder im Kreis Gießen.
Ein weiteres Indiz dafür, dass Leun mit der SPD‑Fraktion eine Zukunft hat.
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