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Herzliche Grüße zum Jahresausklang an die Leuner Bürger und Bürgerinnen
Am zweiten Weihnachtsfeiertag wünschen wir euch eine ruhige, lichte Zeit im Kreis der Menschen, die euch wichtig sind.
2025 war kein leichtes Jahr. Vieles hat uns gefordert, manches hat uns Kraft gekostet. Und auch das neue Jahr wird uns wieder vor Herausforderungen stellen.
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Die Stadtverordnetenversammlung vom 29.09.2025 war keine Bühne für ein „Trauerspiel“, sondern Ausdruck demokratischer Verantwortung in schwierigen Zeiten. Die Behauptung, Leun sei „pleite“ und handlungsunfähig, ignoriert die Realität: Die Stadt steht vor finanziellen Herausforderungen, ja – aber sie begegnet ihnen mit Bedacht, nicht mit Aktionismus.
Weiterlesen: Kommentar zur Sitzung der Stadtverordneten am 29. September 2025
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Die SPD-Leun nimmt den Rücktritt von Stadtrat Ralf Fischer mit Respekt und Bedauern zur Kenntnis. Wir danken ihm ausdrücklich für seinen langjährigen Einsatz zum Wohle unserer Stadt und für seinen Mut, mit diesem Schritt ein klares Zeichen zu setzen.
Die in seinem Schreiben geschilderten Missstände sind uns nicht unbekannt. Auch wir haben in den vergangenen Monaten wiederholt auf strukturelle Defizite, mangelnde Transparenz und die unzureichende Umsetzung politischer Beschlüsse hingewiesen. Die Darstellungen von Herrn Fischer decken sich in wesentlichen Punkten mit unseren eigenen Beobachtungen und Einschätzungen.
Wir teilen seine Sorge um die finanzielle und organisatorische Handlungsfähigkeit der Stadt Leun. Die wiederholte Missachtung von Empfehlungen der Kommunalaufsicht, der Verlust von Fördermitteln sowie die schleppende Umsetzung wichtiger Projekte sind Ausdruck eines tiefgreifenden Problems in der Verwaltungsspitze. Es braucht jetzt dringend Klarheit, Konsequenz und den politischen Willen zur Veränderung.
Besonders schockiert sind wir darüber, dass der einstimmige Beschluss vom März bis heute nicht umgesetzt wurde. Wir gingen fest davon aus, dass zumindest das überfällige Projekt „Feuerweh“ weitergeführt wird – ein Vorhaben, das nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt steht.
Der Rücktritt von Ralf Fischer ist ein Weckruf. Wir fordern alle Verantwortlichen auf, die notwendigen Schritte einzuleiten, um Vertrauen zurückzugewinnen und die Zukunft unserer Stadt aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu gehören auch personelle Entscheidungen, die längst überfällig sind.
Die SPD-Leun wird sich weiterhin konstruktiv und kritisch für eine transparente, professionelle und bürgernahe Kommunalpolitik einsetzen. Es geht um Leun – und um das Vertrauen der Menschen in ihre Stadt.
Michael Hofmann
SPD-Fraktion Leun
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Angebote und Beratungen durch ein Begegnungs- und Familienzentrum für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren
Das Förderprogramm des LDK zur Einrichtung eines Begegnungs- und Familienzentrums in der Stadt Leun wurde in der Stadtverordnetenversammlung vom 27.03.23 auf Antrag der Fraktionen SPD, FWG, Der Grünen beschlossen. Vorausgegangen waren intensive Beratungen im Sozialausschuss. Die Stadt Leun kooperiert in dieser Sache mit dem St.Elisabeth-Verein e.V.
Das Begegnungs- und Familienzentrum ist kein Haus, sondern eine Unterstützung und Erweiterung der Sozialarbeit in Leun durch Angebote und Beratungen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Fördermöglichkeiten werden entsprechend der Ziele systematisch ermittelt, geprüft, beantragt und vor Ort in Leun durchgeführt.
Intensive Gespräche mit Ortsbeiräten und Vereinen:
Beratungen zum Begegnungs- und Familienzentrum der Stadt Leun mit den Ortsbeiräten und den Vereinen der Stadtteile haben schon stattgefunden.
Anregungen aus den Vereinen zur Angebotsgestaltung oder zur Beratung werden verfolgt.
Online-Befragung:
Eine Online-Befragung der Eltern von Kindern in den Kindertagesstätten und den Grundschulen läuft gerade noch bis 31.12.23. Bis dahin können noch Eingaben gemacht werden.
Weiterlesen: Leun erhält die Förderung zur Unterstützung und Erweiterung der Sozialarbeit
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Mit einem Defizit von 1,5 Millionen Euro wurde der Haushalt für das Jahr 2024 in der Stadtverordnetenversammlung am 11. Dezember 2023 trotz Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion verabschiedet. Es ist wichtig zu betonen, dass unser Ziel nicht darin bestand, den Haushalt zu blockieren, sondern vielmehr in der Sorge um die begrenzten Rücklagen der Stadt.
Unser Ziel war es, einen Haushalt vorzuhalten, der einerseits berechtigte Bedarfe, die beispielsweise von der Verwaltung, von Ortsbeiräten und der Politik formuliert wurden, angemessen zu berücksichtigen und gleichzeitig realisierbare Einsparungen im Bereich der Sach- und Dienstleistungen im Jahr 2024 zu gewährleisten.
Ein Antrag unsererseits, die Sach- und Dienstleistungen um 10% zu reduzieren, wurde abgelehnt, obwohl dies eine Einsparung von 320.000 Euro bedeutet hätte. Die Argumentation lautete, dass es zu aufwändig sei die Sach- und Dienstleistungen der einzelnen Haushaltsstelle zu prüfen - der Fokus lag viel mehr darauf, einen Haushaltsbeschluss für das Jahr 2024 zu erreichen. Folglich werden nun 1,5 Millionen Euro durch Rücklagen ausgeglichen werden müssen.
Obwohl der Antrag aus der SPD-Fraktion abgelehnt wurde, fand eine intensive Diskussion statt, die letztendlich zu dem Beschluss führte, im kommenden Jahr mit einer Arbeitsgruppe die Möglichkeit von Einsparungen in diesem Kostenbereich der Sach- und Dienstleistungen zu prüfen. Wir halten dies für dringend erforderlich, da durch die Zustimmung der anderen Parlamentarier zum Haushalt 2024 für Bürger und Gewerbetreibende Steuer- und Abgabenerhöhungen drohen.
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Im Jahr 2021/2022 drohten hohe Summen von beantragten Fördermitteln verloren zu gehen, weil die Unterlagen dazu nicht rechtzeitig eingereicht wurden.
Nachfragen von Stadtverordneten und Mitgliedern des Magistrats der Listenverbindung verhinderten dies gerade noch rechtzeitig.
Daraufhin beantragten FWG, Die Grünen und SPD in einem gemeinsamen Antrag die Einrichtung der Stelle eines Fördermittelmanagers für Leun. Ob diese Stelle von außen besetzt wird oder intern von einer Mitarbeiterin oder Mitarbeiter bzw. das Aufgabengebiet im Team übernommen werden kann, ist zunächst noch nicht entscheidend.
Wichtig ist eine kontinuierliche Prüfung von Fördermitteln für alle Investitionen, Projekte, und Maßnahmen im Vorfeld konkreter Planungen.
Die Sichtung von Fördergeldern und die passgenaue Prüfung für alle Bedarfe und Vorhaben der Stadtgestaltung soll damit verfplichtend/bindend werden.
Dafür steht nun eine halbe Stelle im Haushalt 2024, die schnell besetzt werden sollte.
