Am 14. Oktober 2022 treffen wir uns um 16:00 Uhr am Bahnhof in Stockhausen. Von dort aus wollen wir zusammen mit Euch losziehen und uns die Treffpunkte von Jugendlichen ansehen.

Welche sehen gut aus? An welchen kann man etwas verbessern oder wo könnten neue geschaffen werden? Das wollen wir gemeinsam mit Euch besprechen und mit Fotos festhalten.

Wir sehen uns!

Rede von Marco Carnetto am 01.09.2022:

Im Nachgang zur Stadtverordnetensitzung am 25.07.2022 hatte sich die CDU-Fraktion bei der WNZ gemeldet und behauptet, dass das Feuerwehrhaus schon 2016 hätte stehen können. Jedoch sei der Bau ständig verzögert worden. Dem ist nicht viel hinzuzufügen – außer vielleicht dass diese Meldung der Leuner CDU unkritisch von der WNZ übernommen wurde – ein journalistisch eher ungewöhnliches Verhalten.

Jedoch ist die suggestive Darstellung, dass die Leuner CDU der Heilsbringer für die Leuner Feuerwehr ist und durch das herzhafte Eingreifen der CDU-Fraktion am 25.07.2022 der lange Leidensweg der Feuerwehren aus Stockhausen, Biskirchen und Bissenberg beendet wurde, leider vollkommen falsch.

Ich wollte in der letzten Stadtverordnetenversammlung eine unnötige Diskussion über Quadratmeterpreise verhindern, die die Stadt Leun bereit ist für landwirtschaftliche Flächen zu zahlen. Dies wurde durch die Ablehnung meines Antrages insbesondere durch die CDU-Fraktion verhindert.

Entsprechend wird die Stadt in Zukunft für den Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen mindestens 10,00 Euro für den Quadratmeter zahlen – Ich bin gespannt auf die Forderungen für die Fläche der Martinskirche.

Zurück zu den Verzögerungen, die dazu geführt haben, dass der Neubau der Feuerwehr nicht schon 2016 stand. Entgegen der Selbstdarstellung der Leuner CDU sind Vertreter der CDU aber ein Teil des Problems.

Schon in der Anfangsphase nach der Präsentation der Bachelorthesis im Februar 2016 durch den Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen Janis Diehl mit der Empfehlung, den Standort für das Gerätehaus an der Kuppe Richtung Bissenberg zu legen, wurde dieser Standort boykottiert. Der damalige erste Stadtrat wollte unbedingt den Standort durchsetzen, den er für richtig hielt – gegenüber der Schule in Biskirchen. Also wurde von ihm die Bachelorarbeit diskreditiert und eine Entscheidung durch die Stadtverordneten herausgezögert. Das war möglich, da der damalige Bürgermeister Heller krank war und der erste Stadtrat ihn vertrat – übrigens ein Magistratsmitglied der CDU.

Nur die deutlichen Worte des damaligen Kreisbrandinspektors Rupert Heege, dass ein Feuerwehrstandort gegenüber einer Schule nicht in Frage kommt, haben der Verzögerung Einhalt geboten.

Weitere Verzögerungen sind nicht durch Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung entstanden, wie die Meldung der CDU Leun dies vermittelt.

Nach dem Rücktritt von Bürgermeister Heller versah der erste Stadtrat Ralf Schweitzer (CDU), zeitweise vertreten durch den zweiten Stadtrat Reinhold Koob (SPD) von Mai 2017 bis zum März 2018 das Bürgermeisteramt. Ab April 2018 ist Björn Hartmann (CDU) verantwortlicher Bürgermeister. In dieser Funktion ist  – wie wir von ihm in der letzten Stadtverordnetenversammlung deutlich darauf hingewiesen wurden – ausschließlich er selber verantwortlich für die Tätigkeit der Verwaltung.

Weder wurde durch die Verwaltung bzw. dem agierenden Stadtrat der Stadtverordnetenbeschluss vom 26.07.2017 umgesetzt, die Verfahrensunterlagen zum Änderungsantrag der Bauleitplanung unmittelbar dem RP Gießen zur rechtsaufsichtlichen Prüfung und Genehmigung vorzulegen, noch wurde kurzfristig ein Planungsbüro beauftragt, ein Artenschutzrechtliches Gutachten zu erstellen, nachdem die Flächennutzungsplanänderung vom RP nicht genehmigt wurde.

Ich hatte in verschiedenen Sitzungen auf die Notwendigkeit der Beauftragung hingewiesen, um weitere Verzögerungen zu minimieren. Die Beauftragung durch den Magistrat erfolgte erst im April 2018. Für diese Verzögerung steht die Führung der Stadtverwaltung in der Verantwortung.

Auch die Initiative parallel zur Beobachtung der Haselmaus alternative Standorte für den Neubau des Feuerwehrhauses durch ein Ingenieurbüro untersuchen zu lassen, um weitere Zeitverluste so gering wie möglich zu halten, ist nicht auf die CDU zurückzuführen. Dieser Vorschlag ist von mir in der Feuerwehrkommission gemacht worden.

Durch die verzögerte Beauftragung des Artenschutzrechtlichen Gutachtens lag dieses Gutachten erst im Februar 2019 vor – hätte die Verwaltung einmal proaktiv gehandelt, wären wir heute vielleicht weiter.

Am 26.08.2019 wurde in der Stadtverordnetensitzung beschlossen, den Standort in den vorderen Teil des Grundstückes zu verlegen, und gleichzeitig wurde der Magistrat beauftragt, die Bauleitplanung „Bebauungsplan Feuerwehr“ in Biskirchen durchzuführen und alle weiteren notwendigen Schritte einzuleiten.

Die Verantwortung für die schnelle Bearbeitung sehe ich auch hier in der Verwaltung – also beim Bürgermeister Hartmann von der CDU. Tatsächlich konnte die Stadtverordnetenversammlung im März 2021 – also schon nach 1½ Jahren – der Änderung des Flächennutzungsplanes und dem Bebauungsplan zustimmen. Und bitte jetzt nicht wieder als Begründung der Untätigkeit die Pandemie vorschieben. Auch im Home-Office können Vorgänge bearbeitet werden, wenn es gewollt ist.

Drei Monate später, im Juni 2021 war die Flächennutzungsplanänderung durch den RP genehmigt. Seit dem 29.07.2021 ist der Bebauungsplan „Feuerwehr“ im Stadtteil Biskirchen gültig.

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 13.12.2021 ist der Magistrat beauftragt worden die Kaufabwicklung für das Grundstück umgehend nach Genehmigung des Haushalts 2022 auszuführen. Mit Schreiben vom 07.02.2022 wurde der Haushalt genehmigt.

Warum ein halbes Jahr ab Haushaltsgenehmigung vergeht, bis ein Beschluss zum Grundstückskauf den Stadtverordneten vorgelegt wird, ist mir ein Rätsel.

Jetzt haben wir September 2022. Ein Büro ist damit beauftragt, die Ausschreibung vorzubereiten. Der Beschluss, der am 31.01.2022 dafür gefasst wurde, ist übrigens von mir vorbereitet worden.

Zurück zur Feuerwehr: Der derzeitige Stadtbrandinspektor will das Amt hinschmeißen. Genauso wie der ehemalige Stadtbrandinspektor. Beide scheitern an der schwierigen Kommunikation mit der Verwaltung – für deren Tätigkeit, wie wir seit der letzten Stadtverordnetenversammlung wissen, ausschließlich Bürgermeister Hartmann (CDU) zuständig ist.

Ich kann insgesamt nicht erkennen, dass die Leuner CDU auch nur ansatzweise in den letzten 10 Jahren den Bau der Feuerwehr vorangebracht hätte, so dass das Gerätehaus schneller errichtet werden konnte – oder können Sie Herr Trapp mir eine einzige Initiative oder Antrag in Bezug auf die Feuerwehr nennen, der auf die CDU-Fraktion zurückzuführen ist?

Diese Klarstellung, welche Umstände zu der zeitlichen Verzögerung führten, habe ich als dringend notwendig erachtet. Danke fürs zuhören.

 

 

 

Der Sozialausschuss der Stadt Leun hat es sich generell zur Aufgabe gemacht, alle Bevölkerungsgruppen an der Stadtgestaltung zu beteiligen. Insbesondere sollen die Belange und Rechte der Kinder in der Stadt Leun berücksichtigt werden.

Fragebogen zum Weltkindertag 2021  „Kinderrechte jetzt!“

Interessen der Kinder wahrzunehmen und Kinderrechte umzusetzen, ist jedoch nicht so einfach. Oft wissen wir zu wenig von den  Wünschen, Belastungen, Sorgen oder vom Ärger unserer Kinder in der Stadt. In Zeiten der Pandemie sind die Stimmen der Kinder leiser geworden, ihre Freizeit- und Vereinsaktivitäten wurden eingeschränkt. Deshalb wurde für das Jahr 2021 die Grundschulen in Leun vom Sozialausschuss angesprochen, einen Fragebogen mit den Kindern anlässlich des Welkindertages im Unterricht zu besprechen.   

Die  Lehrerinnen und Lehrer haben das Thema des Weltkindertages „Kinderrechte jetzt“ im Unterricht gerne aufgegriffen. Es gab dazu 84 interessante Rückmeldungen aus mehreren Klassen. Die Ergebnisse wurden November 2021 im Sozialausschuss vorgestellt.

Den Lehrerinnen, Lehrern und den Kindern der beiden Grundschulen wurde vom Team des Sozialausschusses fürs Mitmachen gedankt.

Im Sozialausschuss wird nun weiter beraten, wie die Anregungen für Leun umgesetzt werden könnten. Es sollen Gespräche mit den Grundschulen (Einrichtung/Reaktivierung eines Kummerkastens) , den Ortsbeiräten (u.a. Spielplätze, Verkehrsberuhigung) folgen, gegebenenfalls auch Anträge an die Stadtverordnetenversammlung zur Vertrauensperson (Einrichtung einer Vollzeitstelle für eine pädagogische Fachkraft), Verkehrsberuhigung und Müllbeseitigung.

Kindermund tut Wahrheit kund. Klar, wurde verstanden. War gar nicht so schwer!"

 

 

Baumspenden für den Klimaschutz – Jeder kann mitmachen

Die Waldschäden in Leun sind unübersehbar und erheblich.

Auf Anregung der SPD wurde der Antrag „Baumspenden für den Klimaschutz“  von den  Fraktionen SPD, FWG und GRÜNE zur Stadtverordnetensitzung am 6. September 2021 eingebracht. Eine Baumspendenaktion gibt jeder Bürgerin, jedem Bürger Gelegenheit, aktiv an der Aufforstung mitzuwirken und sich für den Erhalt eines gesunden Mischwaldes dauerhaft einzusetzen. Auch Vereine, Einrichtungen und Firmen können sich beteiligen. Diese Aktion stärkt die Sensibilität und Verantwortung für den Klimaschutz insgesamt, insbesondere für unseren Wald und unsere  Gemeinschaft in Leun.

Laut Auskunft des Bürgermeisters im Sozialausschuss sind bereits viele dem Spendenaufruf gefolgt. Über 4000 € sind bisher insgesamt eingegangen. Eine Pflanzfläche wurde gemeinsam mit dem Förster ausgesucht. Es soll ein Mischwald mit u.a. Kastanien- und Walnussbäumen entstehen. Schon im Frühjahr 2022 kann die Pflanzaktion starten. Bis Ende Februar 2022 kann noch gespendet werden.

 Viele kleine Schritte für die Klimakommune Leun

Baumspenden und die  Einrichtung eines Bürgerwaldes  entsprechen der Richtlinie der Stadt Leun, die mit Beschluss vom 10.02.2020 als Klimakommune nachhaltig wirksam sein möchte. 

Natürlich Leun -  Wir sind dabei!

 

Im Sozialausschuss wurde das Projekt unter der Leitung von Magdalene Georg im Sommer dieses Jahres wieder aufgenommen. Die Erstellung eines Betriebskonzeptes erfolgte in kurzer Zeit von engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit einem Vertreter der der Verwaltung.  Diese Zusammenarbeit  ist ein gutes Beispiel für gelungene Teamarbeit. Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Mitgliedern dieses Teams:

Magdalene Georg, Nadine Lublow, Rainer Precking, Gunther Schneider, Simone Schweitzer und Alexander Tiebel.

Es gibt bereits ehrenamtliche Fahrer des Busses. Trotzdem werden noch weitere ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Bei Interesse bitte melden.

Demnächst kann es also losgehen!

"Bürgerfahrten in Leun- Einer für alle - alle für einen!"

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Pressemitteilungen

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    Zusammenhalt in der Zeitenwende heißt, dass wir gerade in einer angespannten Lage alle mitnehmen und dafür sorgen, dass besonders diejenigen Unterstützung erhalten, die Hilfe zur Selbsthilfe dringend benötigen. Im Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt sich: Wir lassen niemanden alleine, sagen Martin Rosemann und Kathrin Michel.

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